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3D-Drucker Abschreibung: So berechnest du den Verschleiß

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Die Abschreibung ist der zweitgrößte Kostenfaktor im 3D-Druck. Die Formel: Kaufpreis ÷ geschätzte Lebensdauer in Druckstunden = Verschleiß pro Stunde.

Was ist Druckerverschleiß?

Ein 3D-Drucker hat mechanische und elektronische Verschleißteile: Düsen (alle 200–500 h), PTFE-Schläuche (alle 500–1.000 h), Linearführungen, Riemen und Heizelemente. Auch wenn diese Teile einzeln günstig zu ersetzen sind, summieren sich die Kosten. Die einfachste Methode: Den Gesamtkaufpreis über die geschätzte Gesamtlebensdauer verteilen.

Die Formel: Verschleiß pro Stunde

Verschleiß/h = Kaufpreis (€) ÷ Lebensdauer (Druckstunden). Beispiel Bambu Lab A1: 399 € ÷ 3.000 h = 0,133 €/h. Beispiel Prusa MK4: 889 € ÷ 5.000 h = 0,178 €/h. Beispiel Ender 3 V2: 199 € ÷ 1.500 h = 0,133 €/h. Überraschend: Der günstige Ender 3 V2 und der dreimal teurere Bambu Lab A1 haben fast identische Verschleißkosten — weil der Bambu doppelt so lange hält.

Lebensdauer richtig einschätzen

Die Lebensdauer hängt von Marke, Qualität und Wartung ab. Budget-Drucker (Ender 3, Kobra 2): 1.000–2.000 h. Mittelklasse (Bambu Lab A1, P1S): 2.500–4.000 h. Premium (Prusa MK4, Bambu X1C): 4.000–6.000 h. Diese Werte sind konservative Schätzungen für die Gesamtnutzungsdauer inklusive aller Reparaturen und Ersatzteile. Bei guter Pflege können Drucker auch länger halten.

Verschleiß vs. Wartungskosten

Die pauschale Abschreibung deckt die typischen Wartungskosten ab: Düsen (1–3 € pro Stück), PTFE-Schlauch (3–5 €), Druckbett (15–25 €), Riemen (5–10 €). Bei Premium-Druckern fallen seltener Reparaturen an — daher die längere Lebensdauer. Bei Budget-Druckern empfiehlt sich ein Düsen-Set als Vorrat (24 Düsen für ca. 9 €), um bei Verstopfung schnell wechseln zu können.

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