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3D-Druck Kostenrechner: Was kostet dein Druck?

Ein typischer FDM-Druck kostet zwischen 0,50 € und 5,00 € — Material, Strom und Verschleiß eingerechnet. Unser Rechner zeigt alle Kostenfaktoren live.

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Verkaufst du 3D-Drucke? Arbeitszeit, Verpackung & Marktplatz-Gebühren einrechnen.

01

Drucker

W
h
02

Material

€/kg
g
03

Zeit & Energie

h
ct/kWh
GesamtkostenEUR
1,65 €
Aufschlüsselung
Material
1,00 €
Strom
0,10 €
Verschleiß
0,40 €
Fehldruck-Puffer
0,15 €
Kosten / Gramm3.3ct
Kosten / Stunde0,55 €

Was kostet 3D-Druck pro Stunde in Deutschland?

Die tatsächlichen Kosten hängen von vier Faktoren ab: Material, Strom, Druckerverschleiß und Fehldruck-Quote. Hier die Richtwerte für 2026:

KostenfaktorTypischer BereichAnteil
Material (PLA)0,02 – 0,09 €/g50–70 %
Strom0,03 – 0,06 €/h5–15 %
Verschleiß0,05 – 0,30 €/h15–30 %
Fehldruck-Puffer5 – 15 %5–15 %

Quelle: Eigene Berechnung basierend auf deutschen Strompreisen (Ø 35 ct/kWh, Bundesnetzagentur 2025) und aktuellen Filamentpreisen.

Kosten sofort senken:

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Welches Filament ist das beste? Empfehlungen 2026

Die Wahl des Filaments beeinflusst Druckkosten, Druckqualität und Anwendungsmöglichkeiten. Hier die besten Filamente pro Typ:

TypEmpfehlung~Preis/kg
PLA+eSUN18Auf Amazon
PETGJAYO20Auf Amazon
ABS+eSUN22Auf Amazon
TPUOverture26Auf Amazon
ASAPolymaker30Auf Amazon
ABSSUNLU22Auf Amazon

Affiliate-Links — keine Mehrkosten für dich. Preise sind Richtwerte (Stand 2026).

Druckkosten nach Drucker: Welcher 3D-Drucker ist am günstigsten?

Die Kosten pro Druckstunde variieren stark zwischen Budget- und Premium-Druckern. Entscheidend sind Anschaffungspreis, Lebensdauer und Fehldruck-Quote:

DruckerPreisVerschleiß/h
Bambu Lab P1S6990,17Auf Amazon
Prusa MK48890,18Auf Amazon
Elegoo Neptune 4 Pro2590,13Auf Amazon
Anycubic Kobra 21990,13Auf Amazon

Verschleiß = Kaufpreis ÷ geschätzte Lebensdauer (h). Strom bei Ø 35 ct/kWh. Alle Angaben ohne Materialkosten.

So berechnen wir die 3D-Druck Kosten

1

Materialkosten: Filamentgewicht (g) × Preis/kg ÷ 1.000

Beispiel: 50 g PLA × 20 €/kg ÷ 1.000 = 1,00 €

2

Stromkosten: Leistung (W) × Zeit (h) ÷ 1.000 × Strompreis

Beispiel: 100 W × 3 h ÷ 1.000 × 0,35 € = 0,11 €

3

Abschreibung: Druckerpreis (€) ÷ Lebensdauer (h) × Zeit (h)

Beispiel: 399 € ÷ 3.000 h × 3 h = 0,40 €

4

Fehldruck-Puffer: Zwischensumme × Fehldruckrate (%)

Beispiel: 1,51 € × 10 % = 0,15 € → Gesamt: 1,66 €

Häufige Fragen zu 3D-Druck Kosten

Was kostet eine Stunde 3D-Druck in Deutschland?

Die reinen Stromkosten liegen bei den meisten FDM-Druckern zwischen 3 und 6 Cent pro Stunde (bei 100–150 W und einem durchschnittlichen Strompreis von 35 ct/kWh laut Bundesnetzagentur). Rechnet man Materialverbrauch und Druckerverschleiß hinzu, liegen die tatsächlichen Gesamtkosten typischerweise bei 0,50 – 2,00 € pro Druckstunde. Industrielle FDM-Drucker können 5–10 € pro Stunde kosten.

Wie viel kostet 1 kg PLA Filament?

Standard-PLA kostet in Deutschland zwischen 15 und 25 € pro Kilogramm (Stand 2026). Premium-PLA-Marken wie Prusament oder Bambu Lab liegen bei 25–30 €/kg, während Multipacks und No-Name-Filament ab ca. 12 €/kg erhältlich sind. Spezialfilamente wie PETG (22–28 €/kg), TPU (28–40 €/kg) oder ASA (25–35 €/kg) sind entsprechend teurer.

Warum ist die Fehldruck-Rate wichtig für die Kalkulation?

In der 3D-Druck-Community rechnet man mit einer durchschnittlichen Fehldruck-Quote von 5–15%, abhängig von Druckerqualität und Modellkomplexität. Eine Rate von 10% bedeutet: Auf 10 erfolgreiche Drucke kommt statistisch ein gescheiterter Versuch. Wer Drucke verkauft, muss diesen Puffer einkalkulieren — sonst zahlt man bei jedem zehnten Auftrag drauf.

Wie berechnet sich die Abschreibung eines 3D-Druckers?

Die Abschreibung pro Druckstunde ergibt sich aus: Kaufpreis ÷ geschätzte Lebensdauer in Druckstunden. Ein Bambu Lab A1 (399 €) mit ca. 3.000 h Lebensdauer kostet 0,13 € pro Stunde an Verschleiß. Ein Ender 3 V2 (199 €) mit nur 1.500 h Lebensdauer kommt ebenfalls auf 0,13 €/h. Teurere Drucker wie der Prusa MK4 (889 €, 5.000 h) liegen bei 0,18 €/h — haben dafür aber eine niedrigere Fehldruck-Rate.

Welcher 3D-Drucker hat die niedrigsten Druckkosten?

Drucker wie der Bambu Lab A1 oder Bambu Lab A1 Mini bieten das beste Verhältnis aus Anschaffungskosten und Betriebskosten. Der Bambu Lab A1 Mini (299 €, 80 W) erreicht Gesamtkosten von ca. 0,40–0,80 € für einen typischen Druck (50 g, 3 h). Budget-Drucker wie der Ender 3 V2 sind günstiger in der Anschaffung, haben aber höhere Fehldruck-Raten und längere Druckzeiten.

Lohnt sich ein 3D-Druck-Business?

Die reinen Materialkosten sind oft gering (0,50–3,00 € pro Druck), aber Zeitaufwand für Design, Nachbearbeitung und Versand muss einkalkuliert werden. Erfolgreiche 3D-Druck-Shops auf Etsy und Amazon kalkulieren mit einer Marge von 200–400% auf die Materialkosten. Aktiviere die Marge-Funktion im Rechner oben, um deinen optimalen Verkaufspreis zu ermitteln.

Wie viel Strom verbraucht ein 3D-Drucker?

FDM-Desktop-Drucker verbrauchen typischerweise 80–150 Watt während des Drucks. Das entspricht 0,08–0,15 kWh pro Stunde. Bei einem deutschen Durchschnittsstrompreis von 35 ct/kWh sind das 3–5 Cent pro Druckstunde. Zum Vergleich: Eine 60-W-Glühbirne verbraucht weniger, ein Desktop-PC mit Monitor (200–400 W) deutlich mehr.